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Einbindung von DICOM Bildern und Videos
Bei der Verbindung von DICOM und MediColor gilt es 2 mögliche Szenarien zu unterscheiden: Eine Anbindung ohne Auftragsmanagement und eine Anbindung mit Auftragsmanagement. Mit der Entwicklung des Dokumentationssystems MediColor ist es MEDNOVO gelungen beide Möglichkeiten der Anbindung zu realisieren. Im Folgenden werden die Funktionen von MediColor bei der Anbindung beschrieben.
Anbindung ohne Auftragsmanagement:
I. Gerät kann DICOM-Bilder oder Videos als Datei exportieren
Die DICOM-Dateien werden vom Gerät an eine Netzwerk-Freigabe exportiert, welches von MediColor überwacht wird. Eingehende Bild-Dateien werden von MediColor in jpeg-Format konvertiert. Ein Verweis zur ursprünglichen Datei wird angelegt. In der Netzwerk-Freigabe enthaltene Messwerte im SR-Format werden extrahiert und in die Formularfelder eingefügt. Dieses Szenario kann auch genutzt werden, wenn das Gerät die Dateien auf CD brennen kann oder eine CD mit DICOM-Dateien vom Patienten mitgebracht wird.
II. Gerät kann DICOM-Bilder und Videos an DICOM-Storage übergeben
Für den Fall, dass ein Gerät DICOM-Protokolle beherrscht, d.h. eine Übergabe der Dateien über einen DICOM-Store-Befehl an ein PACS möglich ist, läuft auf dem Server ein DICOM-Gateway. Dieses nimmt die Bilder bzw. Videos entgegen, konvertiert diese in ein jpeg (Bilder) oder mpeg4 Format (Videos) und stellt es in ein, von MediColor überwachtes, separates Verzeichnis. Von dort importiert MediColor Bilder und kopiert Videos. Diese stehen dann, wie die SR-Messwerte, für die Dokumentation zur Verfügung.
III. Gerät kann DICOM-Bilder und Videos an DICOM-Storage übergeben
Sollte das Gerät DICOM-Bilder und Videos direkt an ein DICOM-Storage übergeben können, kann das DICOM-Gateway die erhaltenen Daten direkt, wie oben beschrieben, in der MediColor Datenbank platzieren. Damit entfällt das Vorhandensein einer Netzwerk-Freigabe. Voraussetzung dafür ist, dass das Gateway wissen muss, welche MediColor-Untersuchung zu der aktuellen DICOM-Sitzung gehört, damit eine Zuordnung erfolgen kann.

Anbindung mit Auftragsmanagement vom KIS:
IV. Auftragsmanagement vom KIS
Bei diesem Szenario ist das KIS das führende und organisierende System. Das bedeutet, dass Auftragsänderungen im KIS vorgenommen werden müssen. Sollte in einem solchen Fall das Gerät keine DICOM-Worklist unterstützen, werden die Aufträge an MediColor über gängige Protokolle/ Formate (HL7 ORU/ORM, OLE, DICOM-Worklist, direkte Datenbankanbindung) übertragen. Der Auftrag für die Untersuchung wird in MediColor ausgewählt und ein neues Untersuchungsformular angelegt. Dann werden Bilder und/oder Videos und SR-Messwerte wie oben beschrieben übergeben.
V. Das Gerät unterstützt DICOM-Worklist
Das vorhandene KIS ist das führende und organisierende System, in dem alle Auftragsänderungen übernommen werden müssen. In diesem Fall wird die DICOM-Worklist vom Gerät unterstützt. Das bedeutet, dass die Aufträge an MediColor über gängige Protokolle/ Formate (HL7 ORU/ORM, OLE, DICOM-Worklist, direkte Datenbankanbindung) übertragen werden können. Bilder, Videos und SR-Messdaten werden bevorzugt über eine direkte Datenverbindung vom Gerät übergeben. Die eindeutige Identifizierung von MediColor- Untersuchung und entsprechender DICOM-Sitzung ist durch die von beiden Seiten (Gerät und MediColor) unterstützte Worklist möglich.

Unsere Kunden über MEDNOVO:
Die Einführung von MediColor hat in unserem Krankenhaus zu deutlicher Steigerung der Effizienz in der medizinischen Dokumentation beigetragen.
Christa Aringer, Leitung EDV Diakonissenmutterhaus Rotenburg (Wümme)
Kontakt
MEDNOVO Medical Software Solutions GmbH
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